Stellungnahme von Michail Dolomanow, Andrej Borodins Strafverteidiger

Heute habe ich, Michail Dolomanow, bei der Generalstaatsanwaltschaft einen Antrag mit der Bitte eingereicht, dass Generalstaatsanwalt Tschaika die Durchführung der Ermittlungen im Hinblick auf die im Haushalt der Stadt Moskau fehlenden Geldmittel persönlich überwacht, die durch den Verkauf der zuvor im Besitz der Stadt Moskau befindlichen Aktien der Bank of Moscow und der Versicherungsgruppe Stolitschnaja generiert wurden. Weiterlesen

Wladimir Krasnow, Andrej Borodins Strafverteidiger: Lang Leben die Freien Medien!

Ich verfolge die Kommentare zu meinen Blog-Einträgen mit großem Interesse. Bisher gab es zwar nur eine überschaubare Anzahl Kommentare (um die sechzig), diese sind jedoch auf jeden Fall als Denkanstöße zu betrachten.

Zunächst einmal fällt zu meiner Überraschung ein erheblicher Teil dieser Kommentare (über 30 %) objektiv gesehen positiv aus. Vielen Dank dafür. Weiterlesen

Wladimir Krasnow, Andrej Borodins Anwalt: „Offiziell“ oder „zuverlässig“ – Das ist hier die Frage

Am 19. Juli sprach ich davon, dass die „Akte“ anhand der Berichterstattung in den Medien als eine mögliche Verteidigung der Interessen meines Klienten, Andrej Borodin, untersucht werden müsse. Ich äußerte die zaghafte Hoffnung, dass nach Abschluss der Wirtschaftsprüfung der Bank of Moscow durch die Zentralbank endlich eine ernsthafte Diskussion über die Situation in der und um die Bank of Moscow sowie über die Gründe für, die Lehren aus und die Konsequenzen dieses angeblichen Unternehmenskonfliktes beginnen würde. Weiterlesen

Wladimir Krasnow, Andrej Borodins Strafverteidiger: Sie sorgen energisch und gekonnt für Spannungen

Die Geschichte: Das Ermittlungsteam hat Wladimir Krasnow, dem Anwalt, den Andrej Borodin bat, ihn vor Gericht zu vertreten, die Beteiligung an der Strafsache bezüglich der gegen Andrej Borodin vorgebrachten Vorwürfe untersagt.
Die Prüfung der gegen diese Entscheidung eingereichten Beschwerde, die am 18. Juli durch das Twerskoi-Gericht stattfand, führte zu einem Urteil, dass eine Entscheidung in dieser dringenden Angelegenheit auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werde.

Demzufolge wird immer noch gegen Andrej Borodins Recht auf Verteidigung verstoßen. Er betrachtet diese Situation als Beweis für die Voreingenommenheit der gegen ihn eingeleiteten Strafverfolgung.
In der Zwischenzeit laufen die Strafsache und die kommunikative Unterstützung dafür auf Hochtouren.

Womit kann sich ein Anwalt, der das Mandat eines Klienten, ihn vor Gericht zu vertreten, angenommen hat, jedoch von einem Ermittler unter einem erfundenen Vorwand von der Teilnahme an der Strafsache ausgeschlossen worden ist, schon groß beschäftigen?
Er könnte zum Beispiel gegen die Unrechtmäßigkeit der Entscheidung des Gerichtshofs Berufung einlegen und die Medienberichte studieren, da er aus oben genanntem Grund nicht in der Lage ist, sich selbst mit der Strafakte vertraut zu machen.
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